Glykol und glykolbasierte Medien
Kontinuierliche Konzentrationsmessung glykolbasierter Medien direkt im Prozess: Von klassischen Glykol-Wasser-Gemischen bis zu Spezialglykolen und Polyalkylenglykolen.
Echtzeit-Messung
Kontinuierliche Überwachung ohne Verzögerung
Wartungsfrei
Keine beweglichen Teile oder Verschleißkomponenten
Höchste Genauigkeit
Präzise Messung auch unter schwierigen Bedingungen
Reduzierte Betriebskosten
Kosteneffiziente Lösung mit kurzer Amortisationszeit
Glykol-Wasser-Gemische werden zum Beispiel in Kühlkreisläufen, Wärmeträgeranlagen und Enteisungsprozessen eingesetzt, um Frostschutz, Wärmeübertragung und Prozesssicherheit sicherzustellen. Entscheidend ist dabei die richtige Konzentration: Ist der Glykolanteil zu niedrig, sinkt der Frostschutz. Ist er zu hoch, steigen Chemikalienverbrauch und Betriebskosten.
Mit LiquiSonic® misst SensoTech die Konzentration von Glykol-Gemischen kontinuierlich, direkt im Prozess. Die Messung basiert auf der Schallgeschwindigkeit im Medium und der Prozesstemperatur. So stehen aktuelle Konzentrationswerte ohne manuelle Probenahme zur Verfügung und können für Überwachung, Dosierung oder Prozessregelung genutzt werden.

Konzentrationsmessung mit LiquiSonic®

LiquiSonic® misst die Konzentration von Glykol und glykolbasierten Medien kontinuierlich direkt im Prozess, zum Beispiel in einer Rohrleitung, im Bypass oder im Tank. Die Messung basiert auf der Schallgeschwindigkeit im Medium: Ein Ultraschallsignal wird durch die Flüssigkeit gesendet, die Laufzeit des Signals wird erfasst und daraus die absolute Schallgeschwindigkeit berechnet.
Da sich die Schallgeschwindigkeit je nach Zusammensetzung der Flüssigkeit verändert, kann daraus die Konzentration des Glykol-Wasser-Gemisches oder eines glykolbasierten Prozessmediums bestimmt werden. Zusätzlich misst der Sensor die Prozesstemperatur direkt an der Messstelle. Das ist entscheidend, weil Temperaturänderungen die Schallgeschwindigkeit beeinflussen. Durch die Temperaturkompensation liefert das System auch bei schwankenden Prozessbedingungen stabile und reproduzierbare Messwerte. Alle Messwerte stehen in Echtzeit zur Verfügung.
Für Glykolanwendungen bedeutet das, dass Änderungen der Konzentration sofort erkannt werden können. Der Messwert kann zur Überwachung, Qualitätssicherung oder automatischen Prozessregelung genutzt werden, beispielsweise für gezielte Verdünnung, Nachdosierung, Medienwechsel oder Rückführung von Glykolströmen. Dadurch entfällt die Abhängigkeit von Probenahme und zeitverzögerter Laboranalyse. Ein weiterer Vorteil: Das Messverfahren ist unabhängig von Farbe, Transparenz und Leitfähigkeit der Flüssigkeit. Damit eignet sich LiquiSonic® auch für Anwendungen, bei denen optische Messverfahren oder leitfähigkeitsbasierte Verfahren an ihre Grenzen kommen.
Relevanz kontinuierlicher Glykol-Konzentrationsmessung
Eine kontinuierliche Überwachung der Glykolkonzentration ist entscheidend, um sowohl Unter- als auch Überdosierung zuverlässig zu vermeiden. Eine zu geringe Konzentration kann zum Beispiel den Frostschutz bei Enteisungsprozessen beeinträchtigen oder Anlagenstillstände verursachen, während eine zu hohe Konzentration unnötigen Chemikalienverbrauch und höhere Betriebskosten zur Folge hat. Manuelle Probenahmen liefern oft nur zeitverzögerte Momentaufnahmen und erfordern zusätzlichen Personalaufwand. Besonders bei schwankenden Temperaturen, Medienwechseln oder Verdünnungen sorgt eine kontinuierliche, inline gemessene und temperaturkompensierte Konzentrationsbestimmung für mehr Prozesssicherheit.
Nutzen kontinuierlicher Glykol-Konzentrationsmessung
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Kontinuierliche Messung statt manueller Stichproben
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Direkte Prozessintegration
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Schnelle Reaktion auf Konzentrationsänderungen
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Wartungsfreies Messprinzip ohne bewegliche Teile
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Unabhängig von Farbe und Transparenz
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Geeignet für automatisierte Dosier- und Regelprozesse
Anwendungsbeispiele und Messkompetenz
Je nach Anwendung unterscheiden sich chemische Struktur, Viskosität, Wasseranteil, Temperaturbereich und Prozessumgebung von Glykol-Gemischen deutlich. SensoTech hat bereits unterschiedliche glykolbasierte Medien mit LiquiSonic® gemessen - von einfachen Glykol-Wasser-Gemischen bis zu Spezialmedien in chemischen und kältetechnischen Prozessen.
Anwendungsbeispiele
Kühlkreisläufe und Wärmeträgerflüssigkeiten
Kühlkreisläufe und Wärmeträgerflüssigkeiten
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Industrielle Kühlkreisläufe
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HVAC / Gebäudetechnik
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Maschinen- und Anlagenkühlung
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Prüfstände
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Wärmeträgerkreisläufe
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Rechenzentren
Anwendungsbeispiele
Aircraft Deicing / Enteisungsflüssigkeiten
Aircraft Deicing / Enteisungsflüssigkeiten
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Überwachung von Sammelbecken oder Rücklaufströmen
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Recycling- oder Abwasserbehandlung
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Vermeidung von Überdosierung
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Sichere Einhaltung des definierten Konzentrationsbereichs
Anwendungsbeispiele
Prozesswasser, Rückgewinnung und Abwasser
Prozesswasser, Rückgewinnung und Abwasser
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Restkonzentration bestimmen
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Rückgewinnungspotenzial
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Entsorgung oder Aufbereitung von Glykol-Mischungen
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Kontrollierte Nachdosierung
Messkompetenz für Glykol und glykolbasierte Spezialmedien
Mit LiquiSonic® können auch komplexe glykolbasierte Medien und Spezialchemikalien inline überwacht werden. Entscheidend ist dabei der Zusammenhang zwischen Schallgeschwindigkeit, Temperatur und Konzentration im jeweiligen Medium. Auf Basis anwendungsspezifischer Kalibrierungen lassen sich Konzentrationsänderungen kontinuierlich direkt im Prozess erfassen.
Zu den bereits erfolgreich gemessenen Medien gehören unter anderem Ethylenglykol, Neopentylglykol, Di(propylenglykol)dimethylether und Polyalkylenglykol:
Ethylenglykol
Ethylenglykol-Wasser-Gemische werden häufig eingesetzt, wenn Frostschutz, Wärmeübertragung oder Enteisung überwacht werden müssen. Die Konzentration entscheidet darüber, ob der gewünschte Frostschutz erreicht wird und ob das Medium wirtschaftlich dosiert ist.
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Enteisungsflüssigkeiten
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Kühlkreisläufe
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Wärmeträgerflüssigkeiten
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Frostschutzüberwachung
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Glykol-Rückgewinnung
Neopentylglykol
Neopentylglykol ist ein Spezialglykol und wichtiger Ausgangsstoff für chemische Synthesen, unter anderem für Polyesterharze, Alkydharze, Polyurethane, Beschichtungen, Schmierstoffe, Additive und Weichmacher. Bei solchen Medien ist eine robuste Inline-Messung besonders relevant, da Konzentration, Reinheit und Prozessfortschritt kontinuierlich überwacht werden sollten.
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Chemische Synthese
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Harzproduktion
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Polyester-/Alkydharzprozesse
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Qualitätskontrolle
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Prozessüberwachung bei Spezialchemikalien
Di(propylenglykol)-
dimethylether
dimethylether
Auch glykolnahe Lösungsmittel und Glykolether können relevante Messaufgaben für die Inline-Analyse darstellen. Di(propylenglykol)dimethylether gehört zu den Glykolethern und wird als Lösungsmittel eingesetzt. Für solche Medien kann die Inline-Messung helfen, Konzentrationsänderungen, Mischungsverhältnisse oder Produktqualität direkt im Prozess zu überwachen.
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Lösungsmittelprozesse
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Spezialchemie
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Beschichtungs- und Formulierungsprozesse
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Qualitätskontrolle
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Überwachung von Misch- oder Aufbereitungsprozessen
Polyalkylenglykole
Polyalkylenglykole (PAG) werden unter anderem als synthetische Öle oder Schmierstoffe in technischen Anwendungen eingesetzt. Im Kontext von Öl-Kältemittel-Gemischen ist LiquiSonic® OCR bereits vielseitig im Einsatz.
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Kältemittel-/Öl-Gemische
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Kompressorprüfstände
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Fahrzeugklimatisierung
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Gebäudeklimatisierung
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Forschungs- und Testanlagen
Über 35 Jahre Erfahrung in der Konzentrationsmessung
SensoTech ist seit 1990 führender Anbieter von Inline-Messtechnik und hat sich als Spezialist für präzise Konzentrations- und Dichtemessungen etabliert.
Unsere Systeme sind weltweit, auch in kritischen Anwendungen im Einsatz.
35+
1000+
50+
ISO 9001
zertifizierte Qualität
Häufig gestellte Fragen
Die kontinuierliche Überwachung der Glykolkonzentration sorgt dafür, dass das Medium dauerhaft im definierten Zielbereich bleibt. Eine zu geringe Glykolkonzentration kann das Risiko von Anlagenstillständen erhöhen. Eine zu hohe Konzentration führt dagegen zu unnötigem Chemikalienverbrauch und höheren Betriebskosten. Eine Inline-Messung ermöglicht eine permanente Kontrolle direkt im Prozess und hilft, Abweichungen frühzeitig zu erkennen.
Die Glykolkonzentration kann mit dem LiquiSonic®-Messsystem direkt in der Rohrleitung oder im Prozessstrom gemessen werden. LiquiSonic® nutzt dafür die Schallgeschwindigkeit im Medium, die sich abhängig von Konzentration und Temperatur verändert. Aus diesen Messwerten wird die Glykolkonzentration kontinuierlich berechnet. So stehen aktuelle Prozessdaten in Echtzeit zur Verfügung, ohne dass manuelle Proben entnommen werden müssen.
Eine Inline-Messung liefert kontinuierliche Messwerte direkt aus dem Prozess, während manuelle Probenahmen nur punktuelle Momentaufnahmen darstellen. Dadurch lassen sich Konzentrationsschwankungen schneller erkennen und Prozesse gezielter steuern. Gleichzeitig werden Personalaufwand und zeitverzögerte Ergebnisse reduziert. Besonders bei dynamischen Prozessen, schwankenden Temperaturen oder wechselnden Medien erhöht die kontinuierliche Glykol-Konzentrationsmessung die Prozesssicherheit und unterstützt eine wirtschaftliche Anlagenführung.
Ja, LiquiSonic® kann für verschiedene glykolhaltige Medien eingesetzt werden, darunter Ethylenglykol, Propylenglykol und spezielle Glykole wie Neopentylglykol. Die Messlösung wird anwendungsspezifisch auf das jeweilige Medium, den Konzentrationsbereich und die Prozessbedingungen ausgelegt und kalibriert. Auch glykolbasierte Gemische mit Additiven, Inhibitoren oder weiteren Komponenten können geprüft und bei Bedarf entsprechend kalibriert werden.
Ja, bei bekannten Glykol-Wasser-Gemischen kann aus der gemessenen Glykolkonzentration auch der Frostschutz beziehungsweise Gefrierpunkt abgeleitet werden. Voraussetzung ist, dass die entsprechende Mediumszusammensetzung und Konzentrationskurve bekannt oder kalibriert ist. Dadurch kann das Messsystem helfen, den erforderlichen Frostschutz zuverlässig einzuhalten und Unterdosierungen frühzeitig zu erkennen. Dies ist besonders relevant für Kühlkreisläufe, Wärmeträgerflüssigkeiten und Enteisungsanwendungen.
Ja, die Temperatur wird bei der Konzentrationsmessung berücksichtigt. Das ist wichtig, da sich die physikalischen Eigenschaften von Glykol-Wasser-Gemischen mit der Temperatur verändern. Ohne Temperaturkompensation könnten Messwerte verfälscht werden, insbesondere bei schwankenden Prozess- oder Umgebungstemperaturen. LiquiSonic® erfasst die Temperatur direkt im Prozess und nutzt sie für die Berechnung der Konzentration. Dadurch wird eine stabile und zuverlässige Konzentrationsmessung ermöglicht.
Ja, die Inline-Messung mit LiquiSonic® eignet sich auch für gefärbte, trübe oder additivierte glykolhaltige Flüssigkeiten. Da das Messprinzip auf der Schallgeschwindigkeit basiert, ist die Messung nicht auf optische Eigenschaften wie Farbe oder Transparenz angewiesen. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber optischen Verfahren, insbesondere bei Prozessmedien mit Inhibitoren, Farbstoffen, Verunreinigungen oder wechselnder Zusammensetzung.
Der LiquiSonic® Sensor wird direkt in die Rohrleitung, den Prozessstrom oder einen geeigneten Bypass eingebaut. Die optimale Einbauposition hängt von der jeweiligen Anlage, dem Medium, der Strömung und den Prozessbedingungen ab. Eine Nachrüstung in bestehende Anlagen ist in den meisten Fällen möglich. Dadurch kann die kontinuierliche Glykol-Konzentrationsmessung auch ohne grundlegende Änderung des Anlagenkonzepts in vorhandene Prozesse integriert werden.
Ja, die kontinuierlich gemessene Glykolkonzentration kann zur Überwachung, Steuerung und Regelung von Dosierprozessen genutzt werden. Bei Abweichungen vom definierten Zielbereich kann die Dosierung angepasst werden, um Unter- oder Überdosierung zu vermeiden. Dadurch lassen sich Chemikalienverbrauch und Prozessstabilität besser kontrollieren. Die Messwerte können in die Prozesssteuerung eingebunden und für eine automatisierte Konzentrationsregelung verwendet werden.
LiquiSonic® ist für den industriellen Dauereinsatz ausgelegt und arbeitet ohne bewegliche Teile direkt im Prozess. Dadurch ist das Messsystem wartungsfrei und eignet sich für kontinuierliche Messaufgaben in anspruchsvollen Anwendungen. Je nach Medium, Temperatur, Druck und chemischer Belastung wird der Sensor passend zur Applikation ausgewählt. Auch für aggressive oder spezielle Prozessmedien kann eine geeignete Ausführung geprüft und anwendungsspezifisch ausgelegt werden.





